Getrennte Wege nach 15 Jahren

In beiderseitigem Einvernehmen wurde die Spielgemeinschaft Metzingen/Tübingen zum Ende der vergangenen Saison aufgelöst. Nach 15 Jahren gemeinsamen Spielbetriebs gehen die Badmintonabteilungen der TuS Metzingen und der TSG Tübingen von nun an getrennte Wege. 

Die bestehenden sechs Mannschaften der Spielgemeinschaft werden in Zukunft unter der Fahne der TuS Metzingen antreten. Die TSG Tübingen Abteilung Badminton stellt ihren aktiven Spielbetrieb damit bis auf weiteres ein. Fast ausnahmslos werden alle für Tübingen gemeldeten Spielerinnen und Spieler ihren Spielerpass nach Metzingen umschreiben, sodass sich für den Spielbetrieb keine Änderungen ergeben werden. Die Heimspiele der SG wurden aufgrund der schwierigen Hallensituation in Tübingen bereits seit einigen Jahren nur noch in der Metzinger Schönbeinhalle ausgetragen.

Die Kündigung ist eine Folge des Rückzugs des langjährigen Tübinger Abteilungsleiter Alexander Schweinbenz. Seit Jahren war er Alleinunterhalter der Tübinger Badmintonabteilung. Er hat sehr viel Engagement in die Abteilung und insbesondere in seine erfolgreiche Jugendarbeit gesteckt, der unter anderem auch die beiden Zweitliga-Spieler Simon und David Kramer entsprungen sind. Aufgrund der sich ändernden beruflichen Situation muss Schweinbenz nun kürzer treten.

Für die beiden Abteilungen geht damit eine Ära zu Ende. Und diese Ära war äußerst erfolgreich. Die SG-Bilanz weist in dieser Zeit elf Aufstiege auf; unter anderem den Aufstieg in die Regionalliga im Jahr 2012. Nachdem man im Jahr 2003 noch mit vier Mannschaften an den Start ging, wuchs die Spielgemeinschaft bis zum Jahr 2014 soweit an, dass sechs Mannschaften gemeldet werden mussten um alle Spielerinnen und Spieler unterzubringen. Ein Zeugnis dafür wie hoch die Attraktivität und Anziehungskraft der Spielgemeinschaft innerhalb der Region und überregional war. Im Jahr 2017 feierte die TuS Metzingen Abteilung Badminton ihr 50-jähriges Bestehen. Man ging also fast ein Drittel dieses Weges gemeinsam mit der TSG Tübingen.

Zu 100 Prozent amtlich ist die Kündigung jedoch noch nicht. Der Spielausschuss des Baden-Württembergischen Badmintonverbands muss noch zustimmen – eine Formalität.

Raphael Mack

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